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Ich danke euch für die positiven Rückmeldungen! Wo sich wirklich viele wiedergefunden haben, möchte man natürlich gern das Niveau beibehalten. Doch ich kann dir nicht versprechen, dass jede Legung wirklich genau zu deiner Situation passt. Vielmehr habe ich den Eindruck, dass das, was gerade dringend einem (oder mehreren) Lesern mitgeteilt werden möchte, auftaucht. Schau einfach, was du für dich daraus mitnehmen kannst, was dich auf deinen Weg weiterbringt.

Die neue Woche startet nun, nachdem bei vielen die Woche zuvor schon einiges Neues initiiert wurde.

Werde zu einem Geschenk für andere

Position 1 – die Hauptenergie der Woche: 2 der Stäbe & 4 das Haus

Jetzt wird Ausschau gehalten, was die Veränderungen der Vorwoche bringen. Vielleicht ein Warten nach dem Trubel, wie die neue Richtung sich jetzt in den Alltag integrieren lässt. Das zu Hause schenkt Sicherheit und Stabilität. Von hier aus kannst du gut geistig in die Ferne schweifen, meditieren, sich schonmal mental auf die Reise begeben. 

Astrologisch wandert die Sonne in die Waage und bildet zu Beginn eine Opposition zum Neptun in Widder, später ein Sextil zu Jupiter, ein Trigon zu Uranus und ein Trigon zu Pluto. Es ist eine Horizonterweiterung. Diese Konstellation kann sehr verträumt machen, aber auch visionär. Dabei möchte die Waage-Sonne Harmonie & Ausgleich. Ging die Jungfrau-Sonne noch sehr sachlich alles an, begegnet einem die Waage-Sonne mit mehr Diplomatie und bezieht mit ihrem Charme andere Menschen ein. Die Sonne in der Waage macht uns bewusst, wo wir Dinge noch schöner gestalten können und wo wir den Partner noch mehr unterstützen können.

Zusammen mit der Karte „das Haus“ möchtest du nun vielleicht dein Zuhause verschönern, neu dekorieren oder eine neue Pflanze kaufen. Etwas Urlaubs-Feeling auch in die eigenen vier Wände holen.

Position 2 – eine unterstützende Energie, die Position 1 fördert: 3 der Schwerter & 19 der Turm

Die 3 der Schwerter auf dieser Position ist förderlich zu deuten. So verstehe ich es so, dass die Phase des Liebeskummers und Herz-Schmerzes nun überwunden ist und zusammen mit den 2 der Stäben sich neue Möglichkeiten eröffnen. Man sieht jetzt wieder etwas zuversichtlicher und optimistischer in die Zukunft. Die Oppositionen von Venus zu Chiron (Liebeskummer), sowie von Merkur zu Saturn (Pessimismus) sind jetzt erstmal vorbei. Es folgt ein Sextil von Merkur zu Jupiter (Optimismus).

Ich habe auch das Gefühl, dass die Phase der Isolation (der Turm) sich nun langsam dem Ende neigt. Sie war vielleicht wichtig, damit du bei dir selbst ankommst, dich selbst neu ordnest und orientierst. Doch zusammen mit der Waage-Sonne, deute ich es so, dass du ganz bald wieder mehr unter Leute kommst.

Die Sense auf Position 3 bestätigt, dass das, was direkt vor der Sense liegt (also auf Position 2), kürzlich zu einem Abschluss kam.

Position 3 – was dem im Wege stehen könnte: 10 der Münzen & 10 die Sense

Mit der 10 der Münzen besteht die Vollendung des Geld verdienen u.a. darin, daran zu denken, welches Erbe du eines Tages hinterlassen möchtest. Haben sich in der Vorwoche neue finanzielle Einnahmen eröffnet, ist dies etwas eine „Gib-Acht“-Auskunft, nicht gleich den neuen Erwerb in Urlaub, Schmuck oder sonstigen Luxus zu verballern, sondern auch daran zu denken, was deine Kinder/Nichten/Neffen eines Tages von dir erben dürfen. Die Sense macht uns bewusst, dass jeder Reichtum, jede Einnahmequelle auch ein Ende haben kann und wir achtsam mit unseren Ressourcen umzugehen haben.

Position 4 – Empfehlung, was zu tun ist, um die Woche zu meistern: III die Herrscherin & 30 die Lilien

Das witzige ist, dass dies nun die dritte Legung hintereinander ist, wo die Lilien vorkommen. Die Lilien stehen einerseits für Frieden und Harmonie und in dem Punkt passen sie wunderbar zur Herrscherin und zu Waage-Sonne. Direkt nach der Sense deuten sie aber auch auf die Empfehlung hin, eine Affäre nun zu beenden, falls da eine ist. Irgendein Leser muss ja eine haben, dass sie so oft auftauchen.

Mit der Herrscherin wird uns empfohlen das Leben in seiner ganzen Fülle wahrzunehmen. Darunter zählt: Die Weiblichkeit betonen, sich hübsch machen für andere, Frieden und Harmonie zwischen die Menschen bringen, eine liebende Frau für den Mann sein, eine nährende Mutter für andere sein, anderen gut zuhören, im Einklang mit Gott und der Natur leben.

Position 5 – die abschließende Weisheit, die uns mitgegeben werde möchte: Page der Kelche & 9 die Blumen

Anderen ein Geschenk machen und kleine Freuden verteilen, bereichert unser aller Leben.

Vertrauen und Zuversicht

Unterstützende Bachblüten: 25 Red Chestnut & 13 Gorse

Red Chestnut ist für jene, die sich zu viel Sorgen um andere machen. Sie schenkt Vertrauen, dass schon alles gut wird, so wie es kommt. Ich sprach vorher darum, anderen eine gute Mutter zu sein – doch diese Blüte ist für jene, die das übertreiben und zu fürsorglich sind. Für jene die ständig Angst um ihre Kinder haben. Diese Blüte unterstützt den Loslass-Prozess nahestehender Personen. Sind deine Kinder z.B. eben erst eingeschult worden und sie gehen zu lassen, fällt dir schwer? Dann ist diese Blüte genau richtig für dich.

Gorse ist für jene, die z.B. schon lange arbeitslos sind und die Hoffnung aufgegeben haben, einen neuen Job zu finden. Unter Sonne Opposition Neptun kann aus Hoffnung auch Hoffnungslosigkeit werden. Gorse steuert hier dagegen. Kannst du dich zu nichts motivieren und hast das Gefühl nicht mehr gebraucht zu werden? So schenkt Gorse dir die Zuversicht, dass wieder bessere Zeiten kommen. Sie öffnet dir ein Tor, dass du neue Möglichkeiten erkennst und angehst. Bitte zudem deinen Schutzengel um Schutz und Führung, Gorse hilft dir, ihm zu folgen.

Die 9 als bedeutende Zahl für diese Woche

Im Tarot haben wir 2+3+10+3 = 18 der Mond als Quersumme aller Karten. Der Mond passt wunderbar zum Vollmond im Widder zusammen mit Neptun diese Woche Samstag am 26.09.. Er spiegelt unsere Gefühle, Hoffnungen und Ängste. Der Widder-Mond braucht Bewegung und Aktivität. Gleichzeit macht ihn Neptun sehr müde und die Opposition zur Sonne sehr diffus. Nicht alles, was du in dieser Vollmond-Nacht träumst, muss wahr sein. Doch es dürften sehr lebhafte Träume werden. Künstler können jetzt besonders kreativ sein. Ihre Phantasie wird nun besonders beflügelt.

Die Quersumme von 18 wäre die 9, bei der es um Bewusstseinserweiterung geht. Es geht um das Lernen und die Weitergabe von Wissen. Es geht ebenso um Glauben und die spirituelle Praxis. Im Tarot wäre es der Eremit, der sich gern zur spirituellen Einkehr in die Berge zurückzieht. Vielleicht ist die Phase „des Turms“ (Isolation) im Lenormand doch noch nicht ganz vorüber?

Im Lenormand haben wir ebenso die 9 als Quersumme aller Karten: 4+19+10+30+9 = 72/9 die Blumen. Vielleicht gibst du dich nicht nur anderen und verschenkst etwas, sondern wirst selbst beschenkt? 🙂

Es gibt Menschen, die sich schwer tun, Geschenke anzunehmen. Dabei ist das Annehmen der Wertschätzung ebenso Freude und Segen für beide beteiligten.

Quintessenz

Halte die Augen offen für die kleinen Segnungen im Alltag.

(Veröffentlicht am 18.09.2026, 17:25 Uhr (AT))

P.S.: Du kannst mich gern anschreiben via Telefon/WhatsApp/Telegram:
+43 660 8403705
oder via Instagram: @planetengeschichten
Danke – Ich freue mich auf dich 🙂

Meine allgemeinen Quellen und weiterführende Literatur

Bildquellen: pixabay
Radixe: imperastro
Tarot von A.E. Waite, Königsfurt Urania
Lenormand – 36 Orakelspielkarten mit Kartenbildern, Königsfurt Urania
Bachblütenkarten als Chance und Hilfe, Ilse Maly

Literatur:

TAROT

  • Tarot Secret, Entdecke die Geheimnisse des Tarot, Matthias Dettmann
  • Intuitives Tarot, Eine Einführung ins Kartenlegen von Christin Lau

LENORMAND

  • Kartenlegen nach Mlle. Lenormand, Band 1-5, Alexandra Lara Weng
  • Dein Lenormand Guide – schnell und einfach legen und deuten, Kirsten und S.Roe Buchholzer, Köigsfurt Urania

BACHBLÜTEN

  • Bachblüten-Seminar von Elisabeth Felber

ORAKEL-KARTEN

  •  Seelenreise Orakel, Julia Aurelia, EMF Verlag

ASTROLOGIE

  • Alle Texte vom Frank Felber, aus seinen Büchern (hier erhältlich), aus seinen Blog-Beiträgen von ihm und seinen Freunden auf dem AstroPointer, sowie seiner vorhergehenden Homepage frankfelber.at, all seine Deutungstexte auf imperastro.com (! Empfehlung !)
  • Die Grundlagentexte zur klassischen Astrologie, die im Grund-, Fortgeschritten- & Meisterkurs vom Allgeier & Noé Verlag zusammengetragen wurden
  • Die Bücher von Robert Hand: „Das Buch der Transite“, „Planeten im Composit“, Kailash Verlag
  • Daniela Weise und Klemens Ludwig: „Das große Lexikon der Astrologie“, Bassermann Verlag
  • Michael Roscher und Werner Völkel: „Das Buch der Häuserherrscher – Querverbindungen im Horoskop“, Chiron Verlag
  • Marc Edmund Jones: „Die sabischen Symbole in der Astrologie“, Edition Astrodata
  • Isidore Kozminsky: „Tierkreisgrade und die Kraft der Planeten – Deutungen für jeden Grad des Zodiaks“, Chiron Verlag
  • Jan Spiller: „Astrologie und Seele – Der Mondknoten als Schlüssel zur Persönlichkeitsentfaltung“, Knaur MensSana Taschenbuch Verlag
  • Helena Paterson: „Keltische Astrologie – Die 13 Monde der Druiden“, Silberschnur
  • Steve Cozzi: „Die Astrologie des Standortes und ihre Bedeutung im Geburtshoroskop“, Chiron Verlag
  • Bücher von Stephen Arroyo: „Astrologie und Partnerschaft – Neue Dimensionen in der Astrologie“, „Astrologie, Psychologie und die vier Elemente“, „Astrologische Psychologie – Die Wiederherstellung unserer verlorenen Beziehung zum Kosmos“, „Astrologie, Karma und Transformation“, Iris Verlag
  • Bücher von Liz Greene und Howard Sasportas: „Entfaltung der Persönlichkeit durch psychologische Astrologie“, „Dimensionen des Unbewussten in der psychologischen Astrologie“, Chiron Verlag
  • Liz Greene und Stephen Arroyo: „Saturn und Jupiter – Neue Aspekte astrologischer Praxis“, Iris Verlag
  • Weitere Bücher von Liz Greene: „Die Botschaft des göttlichen Feuers – Die Sonne im Horoskop und der kreative Weg zu Individualität und Berufung“, „Saturn – Die positiven Charakterzüge des »Übeltäters« im Horoskop“, „Relating – Astrologie der Beziehungen“, „Neptun – Die Sehnsucht nach Erlösung“, „Die inneren Planeten – Venus, Mars und Merkur in der Mythologie und im Horoskop“, „Das Composit – Im Horoskop das Wesen von Beziehungen erkennen“, „Prognose und psychologische Dynamik – Das Horoskop und was es offenbart“, „Schicksal und Astrologie – Die Familie im Spiegel des Horoskops“, Chiron Verlag
  • Howard Sasportas: „Die zwölf Häuser, „Schattenseiten der Seele – Extreme Seelenzustände und Astrologie“, „Jenseits von Saturn – Pluto, Neptun, Uranus. Eine Astrologie des Kollektiven“, Chiron Verlag
  • Erin Sullivan: „Rückläufige Planeten: Aufbruch in die innere Landschaft“, Edition Astrodata
  • Dane Rudhyar & Leyla Rael-Rudhyar: „Der Sonne-Mond-Zyklus: ein Schlüssel zum Verständnis der Persönlichkeit“, Edition Astrodata
  • Barbara Clow: „Chiron: Die Verbindung zwischen inneren und äußeren Planeten“, Iris Verlag
  • Melanie Reinhart: „Chiron: Der verwundete Heiler“, Edition Astrodata
  • Reinhold Ebertin: „Kombination der Gestirneinflüsse“, Chiron Verlag
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Was bleibt, wenn ein Zuhause sich verändert?

Auf dem Küchentisch liegen mehrere Ordner, ein Schlüsselbund und eine Liste mit Dingen, die noch erledigt werden müssen. Im Flur stehen bereits die ersten Kartons. Das Haus der Großeltern ist seit ihrem Umzug ins Heim zum ersten Mal wirklich leer genug, um sich vorzustellen, dass hier bald etwas Neues entstehen wird.

Noch weiß niemand genau, wo er anfangen soll.

Der Keller müsste ausgeräumt werden. Einige Möbel sollen bleiben, andere werden verteilt. Unterlagen müssen durchgesehen werden. Und irgendwo wartet schon die Farbe für die Wände, denn wenn das Haus ohnehin verändert wird, darf es auch wieder schöner werden.

Es ist erstaunlich, wie schwer es sein kann, einen Raum auszuräumen, in dem so viel Leben stattgefunden hat und Erinnerungen hängen.

Mit Mars Quadrat Neptun Anfang der Woche verpufft der Tatendrang. Man möchte helfen, etwas erledigen, vorankommen – und merkt dabei, dass die eigene Kraft nicht unbegrenzt ist. Wer alles selbst übernehmen will, kann schnell an einen Punkt kommen, an dem aus Hilfsbereitschaft Erschöpfung wird.

Der erste Schritt ist deshalb gar nicht das Tragen der ersten Kiste, sondern das gemeinsame Gespräch. Mit Merkur Trigon Saturn Anfang der Woche können Gedanken gut geordnet und strukturiert werden.

Was muss wirklich getan werden? Wer kann was übernehmen? Welche Unterlagen werden noch gebraucht? Was kann warten? Und was soll mit den Dingen geschehen, die seit Jahrzehnten ihren Platz im Haus haben?

Was soll bleiben?

Am Montagabend wechselt der Mond in den Skorpion. Die Aufmerksamkeit wandert tiefer in das Haus hinein.

Schubladen werden geöffnet, Schränke ausgeräumt, der Keller wird durchgesehen. Dinge kommen zum Vorschein, die lange niemand mehr in der Hand gehabt hat. Ein Brief zwischen alten Papieren. Ein Gegenstand, dessen Geschichte noch jemand kennt. Etwas, das längst vergessen schien und plötzlich wieder in Erinnerung kommt.

Beim Aufräumen zeigt sich, dass Dinge nicht denselben Wert haben.

Was äußerlich alt und unbrauchbar aussieht, kann einem Menschen besonders viel bedeuten. Ein anderer Gegenstand ist teuer gewesen und darf trotzdem ohne großes Bedauern gehen.

Auch darüber kann man unterschiedlicher Meinung sein. Denn was ist es eigentlich, das einen Gegenstand wertvoll macht? Seinen Preis? Seine Schönheit? Seine Geschichte? Die Erinnerung an einen Menschen?

Venus in der Waage in Opposition zu Saturn bringt dabei nicht nur die Frage nach dem Abschied mit. Die Venus bildet auch ein Sextil zu Jupiter im Löwen. Sie möchte gestalten. Wenn schon vieles verändert wird, soll das Haus wieder freundlich und hell werden. Ein Raum bekommt vielleicht eine neue Farbe. Ein altes Möbelstück wird aufgearbeitet. Man überlegt, was zusammenpasst und wie aus den vertrauten Räumen wieder etwas Schönes entstehen kann.

Viele Hände

Ab Mitte der Woche bildet die Sonne eine Opposition zum Mondknoten im Wassermann. Aus dem Vorhaben wird eine gemeinsame Arbeit.

Freunde kommen dazu. Einer bringt Werkzeug mit, eine andere Kaffee und Kuchen. Jemand hat einen Anhänger, jemand weiß, wo man etwas günstig bekommt. Was allein schwer gewesen wäre, geht plötzlich leichter.

Es ist eine besondere Erfahrung, wenn Menschen ihre Fähigkeiten zusammenlegen.

Der eine kann etwas reparieren. Die andere kennt sich mit den Unterlagen aus. Einer hat Kraft, ein anderer Geduld. Jemand sieht sofort, welche Farbe zu einem Raum passen könnte.

Gleichzeitig werden die Entscheidungen konkreter. Was soll renoviert werden? Welche Dinge können mitgenommen werden? Was ist zu viel, was passt noch zum neuen Leben?

Einige Dinge werden gehen müssen. Das kann wehtun, selbst wenn man weiß, dass es vernünftig ist.

Vielleicht wird eine alte Kommode verschenkt. Vielleicht findet das Geschirr der Großeltern einen neuen Platz bei verschiedenen Familienmitgliedern. Vielleicht bleibt von einem ganzen Schrank nur ein kleines Stück übrig, das jemand mit nach Hause nimmt.

Loslassen und Wertschätzen schließen einander nicht aus.

Ein Blick nach vorn

Am Donnerstagvormittag wechselt der Mond in den Schützen.

Nach all dem Sortieren und Entscheiden tut es gut, einmal aus dem Haus hinauszutreten. Von draußen sieht man die Dinge anders.

Die Fenster sind offen. In einem Zimmer ist die alte Tapete verschwunden. Im Garten stehen noch die Spuren der Arbeit. Zum ersten Mal lässt sich erahnen, wie der Ort aussehen könnte, wenn er nicht mehr nur das Haus der Großeltern ist.

Ein vertrauter Ort darf eine neue Geschichte bekommen.

Das bedeutet nicht, dass die alte ausgelöscht wird. Im Gegenteil: Gerade weil sie da war, kann etwas Neues darauf aufbauen.

Am Freitagabend wechselt der Mond in den Steinbock. Jetzt wird wieder nüchterner gerechnet und geplant. Was ist noch zu erledigen? Was kostet es? Wer übernimmt welchen Teil? Welche Arbeiten müssen tatsächlich noch gemacht werden?

Ein Haus lässt sich nicht allein mit guten Absichten verändern.

Es braucht Zeit, Hände, Geduld – und manchmal auch die Bereitschaft, sich etwas zeigen zu lassen.

Was wir voneinander lernen

Am Samstagmorgen wechselt die Sonne in die Jungfrau und bildet ein Trigon zu Chiron im Stier.

Die großen Entscheidungen sind getroffen. Jetzt kommen die kleinen Dinge.

Ein Fenster muss noch geputzt werden. In einer Ecke liegt Staub. Eine Schublade wird ausgewischt. Werkzeuge werden zurückgelegt. Die letzten Kartons bekommen ihre Beschriftung.

Gerade in diesen unscheinbaren Tätigkeiten zeigt sich etwas, das leicht übersehen wird: Wir müssen nicht alles selbst wissen und können.

Jemand weiß, wie man eine alte Tür wieder gängig macht. Jemand kennt sich mit den Unterlagen aus. Eine andere Person hat Erfahrung mit Renovierungen. Einer hat einfach ein gutes Auge dafür, was einem Raum fehlt.

Lernen bedeutet nicht immer, in einem Kurs zu sitzen oder ein Buch aufzuschlagen.

Oft lernen wir, indem wir einem Menschen zusehen, der etwas kann. Und manchmal besteht die eigene Stärke gerade darin, sagen zu können: „Zeig mir, wie das geht.“

Erfahrungen dürfen aufgenommen und in etwas Praktisches verwandelt werden. Was wir von anderen lernen, bleibt nicht bloß Wissen. Es kann zu einer Fähigkeit werden, die unser eigenes Leben bereichert.

Dies ist eine Form von Großzügigkeit: Menschen helfen einander nicht nur, indem sie etwas abnehmen. Sie geben einander auch etwas von ihrem Können weiter.

Und während die Sonne den Löwen verlässt und in die Jungfrau tritt, verändert sich damit auch die Art, wie sich Größe zeigen kann.

Es muss nichts Großes mehr geschehen. Ein Raum wird sauber. Ein Gegenstand wird repariert. Eine Aufgabe wird sorgfältig erledigt. Jemand reicht jemand anderem die Hand.

Das Haus ist am Ende der Woche vielleicht noch nicht vollkommen fertig. Aber es hat bereits begonnen, sich zu verwandeln. Wir müssen nicht sofort wissen, wie alles werden soll.

Wir dürfen zuerst anschauen, was da ist. Wir dürfen uns helfen lassen. Wir dürfen lernen. Wir dürfen entscheiden, was bleiben darf und was seinen Weg weitergehen darf.

Und dann können wir anfangen, das Neue mit derselben Sorgfalt zu behandeln, mit der wir das Alte in Ehren gehalten haben.

(veröffentlicht am 13.08.2026, 12:20 Uhr (AT))

Meine allgemeinen Quellen und weiterführende Literatur

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Literatur:

  • Alle Texte vom Frank Felber, aus seinen Büchern (hier erhältlich), aus seinen Blog-Beiträgen von ihm und seinen Freunden auf dem AstroPointer, sowie seiner vorhergehenden Homepage frankfelber.at, all seine Deutungstexte auf imperastro.com (! Empfehlung !)
  • Die Grundlagentexte zur klassischen Astrologie, die im Grund-, Fortgeschritten- & Meisterkurs vom Allgeier & Noé Verlag zusammengetragen wurden
  • Die Bücher von Robert Hand: „Das Buch der Transite“, „Planeten im Composit“, Kailash Verlag
  • Daniela Weise und Klemens Ludwig: „Das große Lexikon der Astrologie“, Bassermann Verlag
  • Michael Roscher und Werner Völkel: „Das Buch der Häuserherrscher – Querverbindungen im Horoskop“, Chiron Verlag
  • Marc Edmund Jones: „Die sabischen Symbole in der Astrologie“, Edition Astrodata
  • Isidore Kozminsky: „Tierkreisgrade und die Kraft der Planeten – Deutungen für jeden Grad des Zodiaks“, Chiron Verlag
  • Jan Spiller: „Astrologie und Seele – Der Mondknoten als Schlüssel zur Persönlichkeitsentfaltung“, Knaur MensSana Taschenbuch Verlag
  • Helena Paterson: „Keltische Astrologie – Die 13 Monde der Druiden“, Silberschnur
  • Steve Cozzi: „Die Astrologie des Standortes und ihre Bedeutung im Geburtshoroskop“, Chiron Verlag
  • Bücher von Stephen Arroyo: „Astrologie und Partnerschaft – Neue Dimensionen in der Astrologie“, „Astrologie, Psychologie und die vier Elemente“, „Astrologische Psychologie – Die Wiederherstellung unserer verlorenen Beziehung zum Kosmos“, „Astrologie, Karma und Transformation“, Iris Verlag
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  • Liz Greene und Stephen Arroyo: „Saturn und Jupiter – Neue Aspekte astrologischer Praxis“, Iris Verlag
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  • Howard Sasportas: „Die zwölf Häuser, „Schattenseiten der Seele – Extreme Seelenzustände und Astrologie“, „Jenseits von Saturn – Pluto, Neptun, Uranus. Eine Astrologie des Kollektiven“, Chiron Verlag
  • Erin Sullivan: „Rückläufige Planeten: Aufbruch in die innere Landschaft“, Edition Astrodata
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Wofür schlägt dein Herz?

Die Energie dieser Woche erinnert an eine Klarinettistin, die lange geübt hat. Während andere schon vor Publikum spielten, arbeitete sie im Hintergrund an ihrem Stück. Nun hebt der Dirigent den Taktstock und gibt ihr ein Zeichen. Der Einsatz gehört ihr.

So fühlt es sich oft an, wenn etwas in dir schon lange gereift ist – und du merkst: Jetzt bin ich dran.

In dieser Stimmung verändert sich auch die Zeitqualität.

Seit der Sommersonnenwende führte uns die Sonne durch den Krebs. Erinnerungen, Nähe und innere Orientierung standen im Mittelpunkt. Vieles durfte wachsen, bevor es sichtbar werden konnte. Am Mittwochabend wechselt die Sonne in den Löwen. Mit ihr beginnt das Herzstück des Sommers. Was in den vergangenen Wochen gereift ist, sucht nun seinen Ausdruck. Eine Idee möchte verwirklicht werden. Eine Begabung ihren Platz finden. Selbst ein altes Möbelstück, das mit Geduld restauriert wurde, steht nun fertig an seinem Platz und erzählt von der Freude, etwas mit den eigenen Händen vollendet zu haben.

Die eigene Aufgabe leben

Die Bhagavad Gita spricht einen Gedanken aus, der erstaunlich gut zu diesem Übergang passt:

„Besser ist es, die eigene Aufgabe unvollkommen zu erfüllen,
als die eines anderen vollkommen.“

(Bhagavad Gita 3,35)

Die Löwe-Zeit lenkt den Blick auf genau diese Frage: Wofür bin ich eigentlich da?

Jeder Mensch trägt Fähigkeiten in sich. Manche werden früh sichtbar, andere entfalten sich erst im Lauf des Lebens. Der eigene Auftrag muss weder spektakulär noch öffentlich sein. Er kann darin bestehen, Menschen zu führen, Kinder mit Liebe großzuziehen, Kranke zu begleiten oder mit ehrlicher Arbeit etwas Gutes entstehen zu lassen.

Die Sonne im Löwen erinnert daran, dass Gott niemanden als Kopie eines anderen gedacht hat. Jeder Mensch darf auf seine Weise Licht in die Welt bringen.

Aus Erkenntnis wird lebendiges Leben

Am Freitag beendet Merkur seine Rückläufigkeit.

In den vergangenen Wochen kreisten Gedanken oft um Vergangenes. Gespräche wurden verschoben, Pläne überarbeitet oder Erinnerungen neu eingeordnet. Nun beginnt sich der Blick wieder nach vorne zu richten. Entscheidungen fallen leichter und manches, das lange vorbereitet wurde, kommt wieder in Bewegung.

Das Sabische Symbol dieses Tages lautet:

„Die archetypische Seele wird mit Lebensinhalten erfüllt.“

Ein bemerkenswertes Bild.

Merkur bewegt sich durch den Krebs, das Zeichen der Herkunft, der Erinnerung und unserer inneren Wurzeln. Dieser Ursprung reicht weiter zurück, als wir mit unserem Verstand erfassen können. Jeder Mensch bringt Fähigkeiten, Erfahrungen und einen roten Faden mit, der sich wie durch die ganzen Leben zieht. Mit jeder Begegnung, jeder Entscheidung und jeder Herausforderung wird dieser Faden weitergesponnen.

Die eigene Lebensaufgabe zeigt sich deshalb selten in einem einzigen großen Augenblick. Sie wächst mit dem Leben selbst. Jede Erfahrung schenkt ihr mehr Tiefe, mehr Reife und mehr Gestalt.

Mit der Direktläufigkeit des Merkur fällt es leichter, diesen Weg wieder bewusst aufzunehmen und das Erkannte Schritt für Schritt in die Tat umzusetzen. In diesen Tagen werden alte Gedanken oft klarer, und Gespräche, die lange „in der Luft hingen“, kommen besser zustande – genau das spiegelt diese Bewegung.

Wandle Arbeit um in Spiel

Mit dem Wechsel der Sonne in den Löwen verändert sich auch die Haltung, mit der wir unserem Alltag begegnen.

Im Horoskop des Sonneingress in den Löwen steht die Sonne für unseren deutschsprachigen Raum im sechsten Haus – dem Lebensbereich der täglichen Arbeit, der Aufgaben und des tätigen Dienens. Gerade hier setzt Valentin Tomberg einen überraschenden Akzent. In seinen Meditationen über dem Tarot, beim Gaukler, schreibt er:

„Wandelt die Arbeit um in Spiel.“ [1]

Der Satz lädt nicht dazu ein, Arbeit weniger ernst zu nehmen. Er erinnert daran, dass jede Aufgabe eine andere Qualität erhält, wenn sie aus Liebe geschieht.

Wer seinen Platz gefunden hat, arbeitet mit einer inneren Freude, die nichts mit Leichtfertigkeit zu tun hat. Aus Pflicht wird lebendige Erfüllung der eigenen Lebensaufgabe. Aus Anstrengung entsteht Schöpferkraft. Das Herz übernimmt die Führung. Das passt zur Sonne im Löwen.

Wenn ein Gärtner das Unkraut jätet, weil er „muss“ oder gar dabei zornig wird, weil es ihn anzipft, wo es überall sprießt – ist das eine ganz andere innere Geisteshaltung, als wenn er es tut, weil er sich schon freut, wie schön es in dem Garten aussehen wird, wenn alles entfernt ist – oder wenn er es aus Liebe zu dem Garten-Besitzer tut, weil dieser sich dann darüber freut. Dann wird die gleiche Arbeit leichter. Zudem wird er eher weiterempfohlen werden, wenn er so ein herzlicher Mensch ist – wobei dies nicht seine Motivation ist, nur ein Resultat. 

Mit Sonne-Jupiter im Löwen, im 6.Haus des Ingress-Horoskops, könnte es uns jetzt eher gelingen, die Arbeit spielerischer, leichter, mit Herzblut und Freude zu verrichten. Erfahrungen, die du in dieser Zeit machst, kannst du innerlich abspeichern und später bewusst wieder hervorholen, wenn es einmal wirklich ernst oder zäh wird. 

Jesus beschreibt zudem eine wichtige Haltung, die zu dieser Zeitqualität passt:

„Wer unter euch der Erste sein will, soll der Diener aller sein.“
(Markus 9,35)

Ein guter König dient seinem Volk. Ein guter Lehrer freut sich, wenn seine Schüler wachsen. Eine gute Mutter schenkt ihren Kindern Wurzeln und Flügel.

Wahre Größe entsteht dort, wo Liebe das eigene Ego übertrifft.

Die Atmosphäre der Woche

Bis Dienstag begleitet uns der Mond durch die Waage. Begegnungen gelingen leichter. Ein offenes Gespräch oder eine versöhnliche Geste können mehr bewegen als lange Diskussionen.

Ab Dienstag, 15:34Uhr führt der Mond durch den Skorpion. Gefühle gewinnen an Tiefe. Was unter der Oberfläche geschlummert hat, möchte verstanden werden, bevor der nächste Schritt gelingt.

Am Freitag, 03:06 Uhr zieht der Mond in den Schützen weiter. Die Seele gewinnt an Zuversicht. Was eben noch schwer wirkte, erscheint plötzlich in einem größeren Zusammenhang. Manches Problem verliert dadurch nicht seine Bedeutung, wohl aber seine Schwere. Es ergibt alles wieder mehr Sinn.

Am Sonntag, 15:44 Uhr bringt der Steinbock-Mond Ruhe und Konzentration. Aus guten Gedanken dürfen konkrete Schritte werden.

Bild: Tabby Cat

Die Strömung unter der Oberfläche

Im Hintergrund wirken langsamere Kräfte weiter.

Neptun ist seit Mitte Juli rückläufig und bildet u.a. Ende dieser Woche ein Trigon zur Sonne. Sehnsucht sucht nicht länger nur ferne Horizonte, sondern die Quelle, aus der sie selbst entspringt. Manche Träume werden überprüft, manche Ideale gewinnen an Tiefe. Wie Wasser, das langsam wieder klar wird, gilt es unter rückläufigen Neptun zu unterscheiden, was aus Gott kommt – und was nur aus unseren eigenen Vorstellungen. Wenn du merkst, dass manche Wünsche gerade „durchsiebt“ werden oder frühere Träume sich verändern, kann das genau diese Klärung sein – nicht gegen dich, sondern für einen tieferen Weg mit Gott.

Am Sonntag beginnt auch Saturn seine Rückläufigkeit. Sie lädt dazu ein, den eingeschlagenen Weg noch einmal bewusst zu betrachten. Was trägt wirklich? Was muss noch reifen, bevor es weiter wachsen kann? Das kann sich so zeigen, dass du Projekte langsamer angehst, Entscheidungen noch einmal prüfst oder Grenzen korrigieren musst – alles Hinweise darauf, dass dein Fundament tragfähiger werden möchte.

Jupiter begleitet die Löwe-Zeit wie ein freundlicher Rückenwind. Er schenkt Zuversicht und Vertrauen in den eigenen Weg. Gleichzeitig erinnert er daran, dass wahre Größe immer mit Demut verbunden bleibt. 

Gegen Ende der Woche zeichnen sich bereits die Themen der kommenden Tage ab – wenn die Sonne auf ihn zuwandert und die Opposition zu Pluto aktiviert, sowie das Quadrat zu Chiron noch anhält. Alte Verletzungen des eigenen Selbstwertes können sich bemerkbar machen. Ebenso taucht die Frage auf, wie wir mit Einfluss, Anerkennung oder Macht umgehen. Diese Bewegung wird uns in der nächsten Woche noch intensiver begleiten.

Den eigenen Ton finden

Die Klarinettistin spielt ihr Solo schließlich nicht, um Beifall zu sammeln. Sie spielt, weil ihre Stimme an genau dieser Stelle zur Musik gehört. Ihr Können steht im Dienst der Musik. Gerade dadurch berührt sie die Menschen, die ihr zuhören.

Jeder Mensch trägt eine eigene Melodie in sich. Diese Woche lädt uns ein, sie dort erklingen zu lassen, wo Gott sie hören möchte.

Es kann diese eine Entscheidung sein, dieses Gespräch oder dieser kleine Schritt, von dem du schon ahnst: Der gehört genau zu meinem Ton.

(veröffentlicht 16.07.2026, 13:40Uhr (AT))

Quellen:
[1] Valentin Tomberg, „Die Großen Arcana des Tarot – Meditationen“, Verlag Herder Basel, 1983, S.10

Meine allgemeinen Quellen und weiterführende Literatur

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Sommersonnenwende 21.06.2026

Sommersonnenwende 21.06.2026

Jahresmitte der Seele

Die Sommersonnenwende markiert den Höhepunkt des Lichts. Kein anderer Tag des Jahres schenkt uns auf der Nordhalbkugel mehr Helligkeit, mehr Weite und mehr Sonnenkraft. Seit Jahrtausenden beobachten Menschen diesen besonderen Moment im Jahreskreis und erkennen darin weit mehr als ein astronomisches Ereignis.

Die Sommersonnenwende erinnert uns an die Zyklen des Lebens: An Wachstum und Reife, an Fülle und Dankbarkeit, aber auch an die Vergänglichkeit aller Dinge. Denn genau dann, wenn das Licht seinen höchsten Punkt erreicht, beginnt bereits sein langsamer Rückzug. In dieser stillen Wahrheit liegt eine tiefe Weisheit – alles, was seinen Höhepunkt erreicht, wandelt sich weiter.

So lädt uns die Sommersonnenwende ein, innezuhalten und bewusst wahrzunehmen, was in uns und um uns gewachsen ist. Sie schenkt einen Moment der Verbundenheit mit der Natur, mit den Rhythmen des Lebens und mit dem eigenen inneren Licht. Es ist eine Zeit des Feierns, des Dankens und des bewussten Ausrichtens auf das, was weiterhin genährt werden möchte.

Auch aus astrologischer Sicht gilt die Sommersonnenwende als ein bedeutsamer Wendepunkt im Jahreskreis. Mit dem Eintritt der Sonne in das Zeichen Krebs richtet sich der Blick verstärkt auf jene Bereiche des Lebens, die uns nähren, schützen und emotional verwurzeln. Die Qualität dieses Augenblicks wird dabei nicht nur durch die Sonne selbst geprägt, sondern durch die gesamte Himmelskonstellation zu diesem besonderen Ereignis. Das Horoskop der Sommersonnenwende eröffnet einen Blick auf die vorherrschenden Themen und Entwicklungstendenzen der kommenden Wochen und kann Hinweise darauf geben, welche Kräfte kollektiv und individuell besonders wirksam werden.

Wenn wir nun einen Blick auf die astrologische Konstellation dieses besonderen Zeitpunktes werfen, eröffnet sich ein tieferes Verständnis für die Energien, die den weiteren Verlauf des Jahres begleiten und gestalten.

Sonneningress in das Zeichen Krebs 2026
Sonne im Krebs

Mit dem Eintritt der Sonne in das Zeichen Krebs richtet sich die Aufmerksamkeit verstärkt auf die innere Welt des Menschen. Nach der nach außen gerichteten Dynamik des Frühlings beginnt nun eine Phase, in der Wachstum nicht mehr allein im Sichtbaren stattfindet, sondern vor allem in der Tiefe des Erlebens.

Die Krebs-Energie lädt dazu ein, in Kontakt mit den eigenen Gefühlen, Bedürfnissen und inneren Prägungen zu treten. Sie führt den Blick zurück zu den Wurzeln, aus denen wir hervorgegangen sind: Zu unserer Herkunft, unserer Familie, unseren Erinnerungen, den Erfahrungen unserer Kindheit und den Geschichten, die uns geformt haben. Nicht um in der Vergangenheit zu verweilen, sondern um besser zu verstehen, was uns heute bewegt und welche Kräfte in unserem Inneren wirken.

In dieser Zeit kann das Bedürfnis wachsen, sich auf das Wesentliche zu besinnen und einen geschützten Raum für die eigene Entwicklung zu schaffen. Wie ein Same, der im Verborgenen keimt, oder eine Frucht, die langsam ihrer Reife entgegenwächst, entfalten sich innere Prozesse oft fern von äußerem Lärm und sichtbarer Aktivität. Die Krebs-Energie erinnert daran, dass jedes nachhaltige Wachstum Zeit, Fürsorge und Geduld benötigt.

Sie fördert die Fähigkeit, sich emotional, seelisch zu verbinden – mit Menschen, Orten, Erinnerungen und jenen Erfahrungen, die unserem Leben Bedeutung verleihen. Gleichzeitig macht sie bewusst, wie sehr vergangene Erlebnisse unser Denken, Fühlen und Handeln beeinflussen können. Alte Muster, Gewohnheiten oder wiederkehrende Lebensthemen treten manchmal deshalb erneut hervor, weil sie nach Aufmerksamkeit und Verständnis verlangen.

So eröffnet die Krebs-Zeit die Möglichkeit, sich selbst auf einer tieferen Ebene zu begegnen. Sie lädt dazu ein, die eigenen Widersprüche anzunehmen, innere Anteile miteinander zu versöhnen und Vertrauen in die eigene Entwicklung zu gewinnen. Aus dieser Verbundenheit mit den eigenen Wurzeln kann eine innere Stabilität entstehen, die nicht auf äußeren Umständen beruht, sondern aus dem Wissen erwächst, wer man im Kern seines Wesens ist.

Die Kraft des Krebses nährt, bewahrt und verbindet. Sie erinnert uns daran, dass wahre Reife nicht allein durch äußere Erfahrungen entsteht, sondern durch die Bereitschaft, das Erlebte in die eigene Seele aufzunehmen und daraus Weisheit wachsen zu lassen.

Sonne Quadrat Neptun

Ein weiteres Thema, das sich in der Energie dieser Sommersonnenwende zeigen kann, ist die Frage nach der Beziehung zwischen Sehnsucht und Wirklichkeit. Diese Zeit lädt dazu ein, den eigenen Träumen und Visionen Raum zu geben, ohne dabei den Kontakt zum Boden unter den Füßen zu verlieren.

Die feinstoffliche Qualität dieses Zeitfensters kann die Sensibilität erhöhen und den Zugang zu Inspiration, Intuition und inneren Bildern öffnen. Dadurch entstehen Möglichkeiten, tiefere Ebenen des eigenen Wesens wahrzunehmen und sich für spirituelle Erfahrungen, kreative Impulse oder neue Perspektiven zu öffnen. Gleichzeitig fordert diese Energie dazu auf, zwischen innerer Führung und Wunschdenken zu unterscheiden.

Wo Hoffnung zu einer tragenden Kraft wird, kann sie Orientierung schenken und neue Wege sichtbar machen. Wo sie jedoch den Blick auf die Realität verschleiert, besteht die Gefahr, sich in Erwartungen, Fantasien oder Vorstellungen zu verlieren, die wenig mit den tatsächlichen Gegebenheiten zu tun haben. Die Sommersonnenwende erinnert deshalb daran, dass Visionen erst dann ihre Kraft entfalten können, wenn sie mit Verantwortung, Klarheit und bewusstem Handeln verbunden werden.

Diese Zeitqualität kann Fragen aufwerfen wie: Wo vertraue ich meiner inneren Stimme? Wo überlasse ich mein Leben äußeren Umständen? Wo wünsche ich mir Veränderung, ohne selbst den ersten Schritt zu gehen? Und wo bin ich bereit, Verantwortung für das zu übernehmen, was in meinem Leben wachsen und Gestalt annehmen möchte?

Zugleich eröffnet sich die Möglichkeit, eine tiefere Form von Mitgefühl und Hingabe zu entwickeln. Nicht aus Unsicherheit oder dem Bedürfnis nach Anerkennung, sondern aus einer inneren Stärke heraus, die sich ihrer selbst bewusst ist. Wahre Fürsorge entsteht dort, wo Sensibilität mit gesunden Grenzen verbunden ist und wo Hilfsbereitschaft nicht zur Selbstaufgabe wird.

Die Herausforderung dieser Konstellation besteht darin, sich nicht von äußeren Einflüssen, Stimmungen oder wechselnden Strömungen forttragen zu lassen. Sie lädt dazu ein, die eigene Mitte zu finden und den inneren Kompass immer wieder neu auszurichten. Denn je klarer die Verbindung zu Gott und zum eigenen Wesenskern wird, desto weniger verliert man sich in den Erwartungen anderer oder in den Verlockungen kurzfristiger Lösungen.

So kann die Energie dieser Sommersonnenwende zu einer Einladung werden, Träume mit Realität zu verbinden, Mitgefühl mit Selbstverantwortung zu vereinen und spirituelle Offenheit mit innerer Standfestigkeit zu verbinden. Sie erinnert daran, dass wahres Wachstum nicht darin besteht, der Wirklichkeit zu entfliehen, sondern ihr mit offenem Herzen und klarem Bewusstsein zu begegnen.

Sonne Sextil Chiron

Neben den emotionalen und intuitiven Strömungen dieser Sommersonnenwende zeigt sich zugleich eine Kraft, die nach Klarheit, Ordnung und bewusster Entwicklung strebt. Sie unterstützt die Fähigkeit, das eigene Leben mit größerer Aufmerksamkeit zu betrachten und dort nachzujustieren, wo innere oder äußere Abläufe nicht mehr im Einklang mit den eigenen Werten stehen.

Diese Energie fördert einen nüchternen und zugleich achtsamen Blick auf die Wirklichkeit. Sie lädt dazu ein, Erfahrungen sorgfältig auszuwerten, Zusammenhänge zu erkennen und aus den gewonnenen Erkenntnissen konkrete Schritte für den weiteren Weg abzuleiten. Dabei geht es weniger um Selbstoptimierung als um die Bereitschaft, bewusst zu wachsen und die eigenen Potenziale Schritt für Schritt zu entfalten.

Besonders begünstigt ist in dieser Zeit die Beschäftigung mit Wissen, das nicht nur inspiriert, sondern auch praktisch anwendbar ist. Spirituelle Erkenntnisse möchten nicht allein verstanden, sondern im Alltag verkörpert werden. Die entscheidende Frage lautet daher nicht nur: „Was erkenne ich?“, sondern ebenso: „Wie kann ich das Erkannte in meinem Leben wirksam werden lassen?“

Die Sommersonnenwende kann dadurch zu einem Moment der inneren Neuordnung werden. Sie unterstützt die Bereitschaft, Gewohnheiten zu überprüfen, hinderliche Muster zu erkennen und jene Lebensbereiche zu stärken, die mehr Aufmerksamkeit benötigen. Oft sind es gerade die kleinen Veränderungen, die langfristig die größte Wirkung entfalten. Was achtsam gepflegt wird, kann zu einer tragfähigen Grundlage für die kommenden Monate werden.

Auch die Themen Gesundheit, Regeneration und Selbstfürsorge können nun verstärkt in den Vordergrund treten. Die Zeitqualität lädt dazu ein, bewusster auf die Signale des Körpers zu hören und die Verbindung zwischen körperlichem, emotionalem und seelischem Wohlbefinden wahrzunehmen. Vielleicht wird nun deutlicher erkennbar, wo Heilung, Unterstützung oder eine neue Herangehensweise gefragt sind.

Für manche Menschen kann diese Phase auch hilfreiche Begegnungen mit kompetenten Begleitern, Therapeuten, Heilpraktikern oder Ärzten begünstigen. Nicht im Sinne eines Schicksalsversprechens, sondern als Ausdruck einer erhöhten Bereitschaft, die Verantwortung für das eigene Wohlbefinden bewusst in die Hand zu nehmen und jene Unterstützung anzunehmen, die dem eigenen Weg förderlich ist. Oft entstehen wichtige Entwicklungsschritte genau dann, wenn Wissen, Vertrauen und der richtige Impuls zur rechten Zeit zusammenfinden.

Gleichzeitig erinnert diese Energie daran, dass Selbstreflexion und Selbstkritik nicht dasselbe sind. Ein klarer Blick auf die eigenen Entwicklungsfelder kann wertvoll sein, solange er von Wohlwollen begleitet wird. Wird die Aufmerksamkeit jedoch ausschließlich auf Fehler, Defizite oder Unvollkommenheiten gerichtet, besteht die Gefahr, die bereits vorhandenen Stärken und Fortschritte zu übersehen.

Die Herausforderung dieser Zeit liegt deshalb darin, zwischen Verfeinerung und Perfektionismus zu unterscheiden. Nicht alles muss vollkommen sein, um wertvoll zu sein. Wahre Entwicklung entsteht dort, wo wir bereit sind, uns ehrlich zu betrachten, ohne uns dafür abzuwerten.

In Verbindung mit der Krebs-Energie dieser Sommersonnenwende entsteht daraus eine besonders schöne Dynamik: Während der Krebs den Blick nach innen lenkt, uns mit unseren Wurzeln, Gefühlen und inneren Bedürfnissen verbindet, unterstützt das Sextil von Sonne zu Chiron dabei, das Erkannte bewusst zu ordnen, zu verstehen und in konkrete Schritte umzusetzen. Gefühl und Verstand, Intuition und Praxis, innere Einkehr und äußere Gestaltung können so miteinander in Einklang kommen.

So lädt diese Sommersonnenwende dazu ein, mit Geduld, Achtsamkeit und Vertrauen am eigenen Wachstum mitzuwirken. Sie erinnert daran, dass Reife oft nicht durch große Wendungen entsteht, sondern durch die Summe vieler kleiner bewusster Entscheidungen. Aus Aufmerksamkeit entsteht Klarheit, aus Klarheit erwächst Vertrauen, und aus Vertrauen entwickelt sich die Fähigkeit, das Erkannte Schritt für Schritt im eigenen Leben zu verwirklichen.

Nachfolgender Aspekt und alle Aspekte, die mit Häusern, AC, IC, DC oder MC zu tun haben sind stark Standortabhängig. Hier ist das Radix für Graz eingestellt bzw. habe ich nachgesehen, es gilt auch für Wien und damit stellvertretend für Österreich.

Sonne Sextil AC und Sonne Trigon DC

Ein weiteres zentrales Thema dieser Sommersonnenwende ist die Frage nach der eigenen Authentizität. Die Kraft der Sonne steht auf ihrem Höhepunkt und lädt dazu ein, bewusst wahrzunehmen, was dem eigenen Wesen wirklich entspricht. Es ist eine Zeit, in der vieles sichtbar werden möchte – nicht nur im Außen, sondern auch im Inneren.

Diese Zeitqualität kann den Wunsch stärken, den eigenen Weg klarer zu erkennen und ihm mit größerem Vertrauen zu folgen. Sie unterstützt die Fähigkeit, sich weniger von fremden Erwartungen leiten zu lassen und stattdessen auf jene innere Stimme zu hören, die weiß, was stimmig ist und was nicht. Dadurch entsteht die Möglichkeit, Entscheidungen aus einer tieferen Übereinstimmung mit sich selbst heraus zu treffen.

Die Sommersonnenwende 2026 erinnert daran, dass wahre Stärke nicht daraus entsteht, sich gegen andere durchzusetzen, sondern darin, mit sich selbst im Einklang zu sein. Wer den eigenen Werten treu bleibt, gewinnt eine natürliche Ausstrahlung, die weder laut noch kämpferisch sein muss. Authentizität zeigt sich oft gerade dort, wo kein Bedürfnis besteht, etwas beweisen zu müssen.

Gleichzeitig kann die intensive Sonnenenergie auch Schattenseiten sichtbar machen. Dort, wo das Bedürfnis nach Anerkennung übermäßig stark wird, kann der Wunsch entstehen, sich zu profilieren oder Bestätigung im Außen zu suchen. Wo die Verbindung zum eigenen Herzen verloren geht, besteht die Gefahr, die eigene Sichtweise über die Bedürfnisse anderer zu stellen oder sich in persönlichen Vorstellungen zu verfangen.

Die eigentliche Entwicklungsaufgabe dieser Zeit liegt daher nicht im Durchsetzen des eigenen Willens um jeden Preis, sondern darin, den persönlichen Weg mit den Gegebenheiten des Lebens in Einklang zu bringen. Die Frage lautet nicht nur: „Was will ich?“, sondern auch: „Wie kann das, was ich will, zum Wohl des größeren Ganzen beitragen?“

Besonders wertvoll kann es jetzt sein, aufmerksam wahrzunehmen, wo innere Widerstände entstehen. Manchmal sind es nicht äußere Hindernisse, die uns aufhalten, sondern widersprüchliche Wünsche, alte Zweifel oder unbewusste Erwartungen. Die Sommersonnenwende schenkt die Möglichkeit, solche Spannungen ans Licht zu bringen und mit größerer Klarheit zu erkennen, was wirklich wesentlich ist.

In Verbindung mit der Krebs-Energie dieser Zeit erhält die Sonnenkraft eine besondere Färbung. Es geht nicht allein um Selbstverwirklichung, sondern um einen Selbstausdruck, der aus innerer Verbundenheit entsteht. Das Herz darf führen, ohne zu beherrschen. Der Wille darf sich entfalten, ohne andere zu übergehen. Die eigene Wahrheit darf sichtbar werden, ohne sich über die Wahrheit anderer zu erheben.

So lädt uns diese Sommersonnenwende dazu ein, den Mut zur Echtheit mit der Weisheit des Miteinanders zu verbinden. Je klarer wir in uns selbst verwurzelt sind, desto leichter wird es, unseren Platz im Leben einzunehmen – nicht aus Abgrenzung, sondern aus einer natürlichen und lebendigen Übereinstimmung mit dem, was wir im Innersten sind.

Jungfrau-AC und Jungfrau-Mond im 1.Haus

Ein weiterer besonderer Akzent dieser Sommersonnenwende liegt in der starken Betonung der Jungfrau-Energie. Sowohl der Aszendent als auch der Mond stehen in diesem Zeichen und verleihen den kommenden Wochen eine Qualität der Achtsamkeit, Fürsorge und bewussten Hinwendung zum Wesentlichen.

Während die Sonne im Krebs den Blick auf unsere inneren Bedürfnisse, Wurzeln und Gefühle lenkt, erinnert die Jungfrau daran, diesen Impulsen eine konkrete Form zu geben. Ähnlich wie bereits unter Sonne Sextil Chiron beschrieben, möchte das, was erkannt und gefühlt wurde, nun sorgsam in den Alltag hineinwachsen. Große Entwicklungen beginnen oft mit kleinen Schritten, die mit Aufmerksamkeit und Hingabe gegangen werden.

Diese Konstellation schenkt ein feineres Gespür für das, was nährt, stärkt und heilt. Gesundheit, Regeneration und Selbstfürsorge können in dieser Zeit eine besondere Bedeutung gewinnen. Vielleicht zeigt sich klarer, welche Gewohnheiten förderlich sind, wo der Körper nach mehr Aufmerksamkeit ruft oder welche Veränderungen langfristig zu mehr Wohlbefinden beitragen können.

Zugleich liegt in dieser Jungfrau-Energie eine natürliche Bereitschaft, sich um andere Menschen zu kümmern und unterstützend zur Seite zu stehen. Sie erinnert an die stille Kraft des Dienens, die nicht nach Anerkennung sucht, sondern aus echter Verbundenheit entsteht. Dabei lädt sie zugleich dazu ein, die eigenen Bedürfnisse mit derselben Fürsorge zu betrachten, die man so selbstverständlich anderen entgegenbringt.

Auch Begegnungen mit Menschen, die Heilung, Orientierung oder wertvolle Impulse vermitteln können, stehen unter einem günstigen Stern. Manchmal genügt ein Gespräch, eine Erkenntnis oder eine neue Perspektive, um Entwicklungen in Gang zu setzen, die weit über den gegenwärtigen Moment hinauswirken.

So trägt diese Sommersonnenwende neben ihrer Strahlkraft auch eine leise, heilsame Qualität in sich. Sie erinnert uns daran, dass Wachstum nicht immer laut und sichtbar sein muss. Oft vollzieht sich die tiefste Wandlung dort, wo wir bereit sind, dem Leben aufmerksam zuzuhören, das Wesentliche zu pflegen und den kleinen Dingen die gleiche Bedeutung zu schenken wie den großen.

Merkur-Jupiter-Konjunktion im Krebs im 11.Haus

Eine besonders unterstützende Qualität dieser Sommersonnenwende entsteht durch die Verbindung von Merkur und Jupiter im Krebs im 11. Haus. Sie verleiht den kommenden Wochen eine offene, wohlwollende und verbindende geistige Atmosphäre und lenkt den Blick auf die Kraft von Begegnungen, Gesprächen und gemeinschaftlichem Austausch.

Während viele der bisherigen Konstellationen den Weg nach innen beschrieben haben, öffnet sich hier ein Raum für Verbindung nach außen. Gedanken, Erfahrungen und Erkenntnisse möchten geteilt werden. Es kann sich zeigen, wie wertvoll Gespräche mit Menschen sind, die ähnliche Werte, Interessen oder Zukunftsvisionen teilen. Oft entsteht gerade im Austausch jene Klarheit, die allein nur schwer gefunden werden kann.

Die Krebs-Energie verleiht diesen Begegnungen eine besondere Herzlichkeit. Es geht weniger um sachliche Diskussionen als um Gespräche, die berühren, erinnern und verbinden. Vergangene Erfahrungen, familiäre Prägungen oder gemeinsame Erinnerungen können dabei ebenso eine Rolle spielen wie die Frage, welche Werte und Vorstellungen uns in die Zukunft tragen sollen.

Jupiter erweitert, was Merkur wahrnimmt und vermittelt. Dadurch entsteht eine Zeitqualität, die Lernen, Verstehen und geistiges Wachstum begünstigt. Neue Perspektiven können sich eröffnen, inspirierende Menschen in Erscheinung treten oder Begegnungen stattfinden, die lange nachwirken. Manchmal genügt ein einziger Satz, um einen neuen Blickwinkel zu eröffnen oder einen inneren Prozess in Bewegung zu setzen.

Besonders schön fügt sich diese Konstellation in die bereits beschriebene Jungfrau-Betonung der Sommersonnenwende ein (Merkur ist Herr vom Jungfrau-AC und Merkur-Jupiter bilden ein förderliches Sextil zum Jungfrau-Mond). Erkenntnisse möchten nicht nur gesammelt, sondern auch praktisch nutzbar gemacht werden. Gespräche können wertvolle Impulse liefern, hilfreiche Zusammenhänge sichtbar machen oder Wege aufzeigen, die zuvor verborgen geblieben sind. Wissen wird nicht zum Selbstzweck, sondern zu einem Werkzeug für Entwicklung und Wachstum.

So erinnert diese Jupiter-Merkur-Konjunktion daran, dass wir unseren Weg nicht immer allein gehen müssen. Manche Einsichten entstehen in der Stille des Rückzugs, andere werden uns durch Begegnungen geschenkt. Die Sommersonnenwende lädt dazu ein, offen für beides zu bleiben und darauf zu vertrauen, dass die richtigen Worte oft genau dann ihren Weg zu uns finden, wenn wir bereit sind, sie zu hören.

Löwe-Venus im 12.Haus in Opposition zum Wassermann-Pluto im 6.Haus,
sowie im Trigon zu Neptun und Saturn im Widder im 8.Haus

Ein besonders berührender Aspekt dieser Sommersonnenwende zeigt sich in der Stellung der Venus. Begleitet wird sie von dem Sabischen Symbol, das die Qualität dieser Zeit auf wunderbare Weise beschreibt: „Morgentau glitzert, da die Sonne die Wiesen und Felder durchflutet“

Darin spiegelt sich eine Einladung, die Schönheit des Lebens wieder bewusster wahrzunehmen. Nicht als etwas Außergewöhnliches oder Fernes, sondern als etwas, das oft in den stillen und unscheinbaren Momenten verborgen liegt. Die Venus im Löwen erinnert an die Kraft des Herzens, an Lebensfreude, Kreativität und die Fähigkeit, das eigene Licht mit der Welt zu teilen. Durch ihre Stellung im zwölften Haus richtet sich dieser Impuls jedoch weniger nach außen als nach innen. Die wahre Strahlkraft dieser Zeit entspringt nicht dem Wunsch nach Aufmerksamkeit, sondern einer tiefen Verbundenheit mit dem, was die Seele berührt.

Es kann eine Phase sein, in der Kunst, Musik, Naturerlebnisse oder spirituelle Erfahrungen eine besondere Wirkung entfalten. Die Schleier zwischen Alltag und innerer Welt erscheinen durchlässiger, sodass Schönheit nicht nur gesehen, sondern tiefer empfunden werden kann. Das Herz wird empfänglicher für feine Zwischentöne, für Mitgefühl, Inspiration und jene leisen Zeichen, die oft übersehen werden.

Unterstützt wird diese Venus durch harmonische Trigone zu Saturn und Neptun. Dadurch verbinden sich Idealismus und Wirklichkeit auf besondere Weise. Träume möchten nicht bloß geträumt, sondern mit Geduld und Hingabe verwirklicht werden. Gleichzeitig wächst die Bereitschaft, Beziehungen, Herzenswünsche und persönliche Werte auf eine ehrlichere und tragfähigere Grundlage zu stellen. Nicht jede Sehnsucht verlangt nach Erfüllung – manche möchten zunächst verstanden werden.

Gleichzeitig weist die Opposition zu Pluto auf tiefere Wandlungsprozesse hin. Wo Liebe, Anerkennung oder Sicherheit an Erwartungen, Kontrolle oder Besitzansprüche geknüpft werden, können innere Spannungen sichtbar werden. Diese Konstellation fordert dazu auf, genauer hinzuschauen: Was berührt mein Herz wirklich? Was entspringt echter Verbundenheit – und was vielleicht der Angst, etwas zu verlieren oder nicht genug zu sein?

Dabei geht es nicht um Kampf oder Verzicht, sondern um Bewusstwerdung. Die Liebe der Venus wirkt wie ein Lichtstrahl, der in verborgene Räume fällt und sichtbar macht, was bislang im Schatten des Plutos lag. Gerade dadurch kann sich eine tiefere Form von Nähe entwickeln – zu anderen Menschen, aber auch zu sich selbst.

So trägt diese Venus die Erinnerung in sich, dass wahre Schönheit nichts ist, das erobert oder festgehalten werden muss. Sie entsteht dort, wo wir offen werden für das Leben selbst. Wie der Morgentau im Licht der Sonne sichtbar wird, können auch in diesen Tagen Qualitäten zum Vorschein kommen, die lange im Verborgenen gereift sind: Mitgefühl, Herzenswärme, kreative Inspiration und die Fähigkeit, das Kostbare im Einfachen zu erkennen.

Vielleicht liegt genau darin eines der schönsten Geschenke dieser Sommersonnenwende – nicht mehr zu suchen, was dem Leben noch fehlt, sondern das Leuchten wahrzunehmen, das bereits da ist.

Fische-Mondknoten in Konjunktion mit dem DC, im 7.Haus

Eine weitere feine, aber bedeutsame Strömung dieser Sommersonnenwende zeigt sich im Mondknoten in den Fischen, der zugleich eng mit dem Deszendenten verbunden ist. Er weist auf eine Entwicklungsrichtung hin, die weniger vom persönlichen Wollen geprägt ist als von Vertrauen, Verbundenheit und der Bereitschaft, sich vom Leben führen zu lassen.

In einer Zeit, die oftmals von Planung, Kontrolle und Selbstoptimierung geprägt ist, erinnert diese Konstellation daran, dass nicht alles erzwungen werden kann. Manche Türen öffnen sich erst dann, wenn wir aufhören, dagegen anzudrängen. Manche Antworten zeigen sich erst in der Stille. Und manche Wege entstehen erst, indem wir den nächsten Schritt gehen, ohne bereits das gesamte Ziel erkennen zu können.

Der Mondknoten in den Fischen lädt dazu ein, den Blick über das Sichtbare hinaus zu weiten und der eigenen Intuition mehr Raum zu geben. Ähnlich wie bereits in den vorherigen Abschnitten beschrieben, können die kommenden Wochen von einer erhöhten Sensibilität für innere Impulse, Synchronizitäten und jene feinen Hinweise geprägt sein, die sich oft eher erfühlen als erklären lassen.

Gleichzeitig wird durch die Verbindung zum Deszendenten deutlich, dass diese Entwicklung nicht isoliert geschieht. Begegnungen erhalten eine besondere Bedeutung. Menschen können zu Spiegeln, Wegbegleitern oder Impulsgebern werden und uns Erkenntnisse schenken, die wir allein nur schwer gewinnen würden. Die Sommersonnenwende erinnert damit an eine einfache, aber tiefgreifende Wahrheit: Wir wachsen nicht nur durch das, was wir selbst erfahren, sondern auch durch das, was wir miteinander teilen.

Diese Zeitqualität lädt dazu ein, offen für Zusammenarbeit, Austausch und echte Begegnung zu sein. Nicht jede Herausforderung muss allein getragen werden, nicht jede Antwort allein gefunden werden. Oft zeigt sich der nächste Schritt gerade dort, wo Vertrauen entsteht und unterschiedliche Wege sich begegnen.

So spricht der Mondknoten dieser Sommersonnenwende von einer Weisheit, die jenseits von Kontrolle und Anstrengung liegt. Er erinnert daran, dass das Leben nicht immer fordert, stärker zu kämpfen oder schneller voranzugehen. Manchmal besteht die eigentliche Kunst darin, aufmerksam zu lauschen, den richtigen Zeitpunkt abzuwarten und den Weg anzunehmen, der sich ganz natürlich vor den eigenen Füßen entfaltet.

Stier-Chiron im 9.Haus im Quadrat zu Jupiter

Ein weiterer leiser Ton dieser Sommersonnenwende zeigt sich in Chiron im Stier im 9. Haus. Hier begegnen sich die Themen Sicherheit, Werte und Lebenssinn auf eine Weise, die Fragen aufwerfen kann, auf die es nicht immer sofort Antworten gibt.

Manche Menschen könnten in dieser Zeit deutlicher wahrnehmen, wo alte Unsicherheiten berührt werden – sei es im Vertrauen in den eigenen Weg, in Bezug auf materielle Stabilität oder im Hinblick auf persönliche Überzeugungen. Gerade dann, wenn bisherige Gewissheiten ins Wanken geraten, entsteht die Möglichkeit, einen tieferen und authentischeren Zugang zur eigenen Wahrheit zu finden.

Das Quadrat zu Jupiter erinnert daran, dass Wachstum nicht immer als angenehm erlebt wird. Manchmal fordert das Leben uns auf, vertraute Sichtweisen zu erweitern oder neue Perspektiven zuzulassen, bevor wir den Sinn eines Prozesses vollständig erkennen können. Ähnlich wie bereits in den vorherigen Abschnitten beschrieben, können gerade Gespräche, neue Erkenntnisse oder inspirierende Begegnungen wichtige Impulse liefern, um festgefahrene Sichtweisen zu lösen.

Gleichzeitig trägt Chiron auch eine heilsame Botschaft in sich: Nicht jede Verwundbarkeit möchte überwunden werden. Manche Erfahrungen vertiefen unser Mitgefühl, unsere Weisheit und unser Verständnis für die Herausforderungen anderer Menschen. Oft sind es gerade die eigenen offenen Fragen, die uns zu den wertvollsten Einsichten führen.

So erinnert Chiron in dieser Sommersonnenwende daran, dass Heilung nicht immer bedeutet, keine Wunden mehr zu haben. Manchmal bedeutet sie, dem eigenen Weg auch dort zu vertrauen, wo noch nicht alle Antworten sichtbar sind.

Stier-Mars Konjunktion MC, Zwilling-Uranus und Krebs-Sonne im 10.Haus

Zum Abschluss dieser Sonnenwende-Betrachtung richtet sich der Blick noch einmal auf einen Bereich, der in diesem Horoskop besonders hervorgehoben ist: Das zehnte Haus. Hier versammeln sich mehrere bedeutende Kräfte, darunter die Sonne, Mars und Uranus. Nachdem viele der bisherigen Konstellationen von innerem Wachstum, Heilung, Begegnung und Bewusstwerdung erzählt haben, stellt sich nun die Frage: Wie möchte all das seinen Ausdruck in der Welt finden?

Die Krebs-Sonne erinnert daran, dass wahre Wirksamkeit nicht allein aus Ehrgeiz oder Leistung entsteht. Sie wurzelt in einer tiefen Verbindung zu den eigenen Werten, Gefühlen und Überzeugungen. Was in den vergangenen Monaten gereift ist, möchte nun sichtbar werden und einen Beitrag leisten – nicht nur für das eigene Leben, sondern auch für das größere Ganze.

Mars verleiht dieser Zeitqualität Entschlossenheit und Ausdauer. Er erinnert daran, dass Visionen Kraft benötigen, um Wirklichkeit zu werden. Dabei geht es weniger um Kampf als um die Bereitschaft, für das einzustehen, was als wertvoll erkannt wurde. Unterstützt durch seine harmonischen Verbindungen zu Mond, Merkur und Jupiter entsteht das Bild einer Energie, die nicht blind voranstürmt, sondern bewusst, überlegt und zielgerichtet handelt. Erkenntnisse, die zuvor gewonnen wurden, können nun in konkrete Schritte umgesetzt werden.

Gleichzeitig bringt Uranus einen Hauch von Aufbruch und Erneuerung in diese Sommersonnenwende. Neue Ideen, ungewohnte Perspektiven und der Mut, eingefahrene Wege zu verlassen, können wichtige Impulse setzen. Nicht alles, was sich verändert, geschieht laut oder abrupt. Manchmal beginnt Wandel mit einer neuen Sichtweise, einer ungewöhnlichen Frage oder dem Entschluss, den eigenen Weg künftig etwas freier und authentischer zu gestalten.

Besonders bemerkenswert ist dabei das Zusammenspiel von Uranus, Neptun und Pluto. Es deutet auf eine Zeit hin, in der Inspiration, Intuition und tiefgreifende Wandlungsprozesse miteinander verbunden werden können. Alte Vorstellungen dürfen hinterfragt werden, neue Möglichkeiten treten ins Bewusstsein, und manches, was bislang verborgen war, kann sich nun deutlicher zeigen. Die Bereitschaft, über vertraute Grenzen hinauszudenken, eröffnet Räume für Entwicklung – sowohl persönlich als auch im kollektiven Geschehen.

So schließt sich der Kreis zu den zentralen Themen dieser Sommersonnenwende. Die Reise beginnt mit dem Tierkreiszeichen Krebs, mit der Rückverbindung zu den eigenen Wurzeln, Bedürfnissen und inneren Wahrheiten. Sie führt durch Heilung, Bewusstwerdung, Begegnung und Herzensöffnung – und mündet schließlich in die Frage, wie das Erkannte gelebt werden möchte.

Die Sommersonnenwende 2026 erscheint damit wie eine Brücke zwischen innerer Reife und äußerer Gestaltung. Sie erinnert uns daran, dass das Licht seinen höchsten Punkt nicht erreicht, um sich selbst zu feiern, sondern um sichtbar zu machen, was wachsen möchte. Vielleicht liegt die eigentliche Aufgabe dieser Zeit darin, das, was wir in unserem Innersten als wahr erkannt haben, mit Mut, Klarheit und Vertrauen in die Welt zu tragen.

Denn jedes Licht, das in uns entzündet wird, entfaltet seine größte Wirkung erst dann, wenn es beginnt, auch andere zu berühren.

Johannistag am 24.06.2026

Wenige Tage nach der Sommersonnenwende, am 24. Juni, feiert die christliche Tradition den Johannistag zu Ehren Johannes des Täufers. Dass dieses Fest unmittelbar auf den längsten Tag des Jahres folgt, wird von vielen als eine besondere Symbolik verstanden. Während die Sonne ihren höchsten Stand bereits überschritten hat und die Tage nun langsam wieder kürzer werden, erinnert die Gestalt des Johannes an die Weisheit des Wandels und die Bereitschaft, dem Neuen Raum zu geben.

Im Johannesevangelium [Joh. 3,30] spricht Johannes der Täufer die Worte: „Er muss wachsen, ich aber muss abnehmen.“ Gemeint ist Jesus Christus, dessen Kommen Johannes vorbereitet hatte. Johannes erkennt darin seine Aufgabe als Wegbereiter: Nicht sich selbst in den Mittelpunkt zu stellen, sondern sich demütig zurück zu nehmen und auf etwas Größeres hinzuweisen, das nun Gestalt annehmen darf. Über die Jahrhunderte wurde dieser Satz auch symbolisch mit dem Lauf der Sonne in Verbindung gebracht. Nach dem Johannestag nimmt das äußere Licht allmählich ab, während das Weihnachtsfest, die Feier der Geburt Christi, in die Zeit fällt, in der das Licht nach der Wintersonnenwende wieder zunimmt. So spiegeln sich im Jahreskreis die Bewegungen von Werden und Vergehen, von Loslassen und Neubeginn.

Auch das Brauchtum dieser Tage bewahrt die enge Verbindung zwischen Mensch und Natur. Die Johannisfeuer erinnern an die alten Sonnwendfeuer und symbolisieren Licht, Lebenskraft und Gemeinschaft. Besonders eng mit dieser Zeit verbunden ist das Johanniskraut. Seine leuchtend goldgelben Blüten öffnen sich um die Zeit der Sonnenwende und wurden seit Jahrhunderten als Ausdruck der Sonnenkraft betrachtet. In der Volksheilkunde galt es als Schutz- und Heilpflanze, als Lichtbringer für Körper, Geist und Seele. Es wirkt Stimmungsaufhellend. Man sammelte es in den Tagen um den Johannestag, trocknete es für die dunklere Jahreszeit oder bewahrte es als Segenspflanze für Haus und Hof auf. Seine Ernte fällt somit in die Zeit des Sternzeichen Krebs und kurbelt die Fruchtbarkeit in dem Sinne an, dass die Pille bei Einnahme von Johanneskraut unwirksam wird und die Frau somit trotz Pille schwanger werden kann.

So begegnen sich in diesen Tagen die Weisheit der Natur, alte Bräuche und christliche Symbolik. Sie erinnern uns daran, dass das Leben nicht nur vom Wachsen lebt, sondern auch vom bewussten Loslassen. Die Sommersonnenwende lädt uns ein, die Fülle des Augenblicks zu feiern und zugleich zu erkennen, dass jeder Höhepunkt bereits den Keim der nächsten Entwicklung in sich trägt.

Mögen wir die Kraft des Lichts in unser Herz aufnehmen, dankbar auf das Gewachsene blicken und mit Vertrauen den Weg weitergehen. Denn jeder Wandel birgt die Möglichkeit einer neuen Entfaltung, und jeder Abschied trägt bereits die Verheißung eines neuen Anfangs in sich.

(veröffentlicht am 17. Juni 2026, 17:07 (AT))

 

Meine allgemeinen Quellen und weiterführende Literatur

Radixe: imperastro
Literatur:

  • Alle Texte vom Frank Felber, aus seinen Büchern (hier erhältlich), aus seinen Blog-Beiträgen von ihm und seinen Freunden auf dem AstroPointer, sowie seiner vorhergehenden Homepage frankfelber.at, all seine Deutungstexte auf imperastro.com (! Empfehlung !)
  • Die Grundlagentexte zur klassischen Astrologie, die im Grund-, Fortgeschritten- & Meisterkurs vom Allgeier & Noé Verlag zusammengetragen wurden
  • Die Bücher von Robert Hand: „Das Buch der Transite“, „Planeten im Composit“, Kailash Verlag
  • Daniela Weise und Klemens Ludwig: „Das große Lexikon der Astrologie“, Bassermann Verlag
  • Michael Roscher und Werner Völkel: „Das Buch der Häuserherrscher – Querverbindungen im Horoskop“, Chiron Verlag
  • Marc Edmund Jones: „Die sabischen Symbole in der Astrologie“, Edition Astrodata
  • Isidore Kozminsky: „Tierkreisgrade und die Kraft der Planeten – Deutungen für jeden Grad des Zodiaks“, Chiron Verlag
  • Jan Spiller: „Astrologie und Seele – Der Mondknoten als Schlüssel zur Persönlichkeitsentfaltung“, Knaur MensSana Taschenbuch Verlag
  • Helena Paterson: „Keltische Astrologie – Die 13 Monde der Druiden“, Silberschnur
  • Steve Cozzi: „Die Astrologie des Standortes und ihre Bedeutung im Geburtshoroskop“, Chiron Verlag
  • Bücher von Stephen Arroyo: „Astrologie und Partnerschaft – Neue Dimensionen in der Astrologie“, „Astrologie, Psychologie und die vier Elemente“, „Astrologische Psychologie – Die Wiederherstellung unserer verlorenen Beziehung zum Kosmos“, „Astrologie, Karma und Transformation“, Iris Verlag
  • Bücher von Liz Greene und Howard Sasportas: „Entfaltung der Persönlichkeit durch psychologische Astrologie“, „Dimensionen des Unbewussten in der psychologischen Astrologie“, Chiron Verlag
  • Liz Greene und Stephen Arroyo: „Saturn und Jupiter – Neue Aspekte astrologischer Praxis“, Iris Verlag
  • Weitere Bücher von Liz Greene: „Die Botschaft des göttlichen Feuers – Die Sonne im Horoskop und der kreative Weg zu Individualität und Berufung“, „Saturn – Die positiven Charakterzüge des »Übeltäters« im Horoskop“, „Relating – Astrologie der Beziehungen“, „Neptun – Die Sehnsucht nach Erlösung“, „Die inneren Planeten – Venus, Mars und Merkur in der Mythologie und im Horoskop“, „Das Composit – Im Horoskop das Wesen von Beziehungen erkennen“, „Prognose und psychologische Dynamik – Das Horoskop und was es offenbart“, „Schicksal und Astrologie – Die Familie im Spiegel des Horoskops“, Chiron Verlag
  • Howard Sasportas: „Die zwölf Häuser, „Schattenseiten der Seele – Extreme Seelenzustände und Astrologie“, „Jenseits von Saturn – Pluto, Neptun, Uranus. Eine Astrologie des Kollektiven“, Chiron Verlag
  • Erin Sullivan: „Rückläufige Planeten: Aufbruch in die innere Landschaft“, Edition Astrodata
  • Dane Rudhyar & Leyla Rael-Rudhyar: „Der Sonne-Mond-Zyklus: ein Schlüssel zum Verständnis der Persönlichkeit“, Edition Astrodata
  • Barbara Clow: „Chiron: Die Verbindung zwischen inneren und äußeren Planeten“, Iris Verlag
  • Melanie Reinhart: „Chiron: Der verwundete Heiler“, Edition Astrodata
  • Reinhold Ebertin: „Kombination der Gestirneinflüsse“, Chiron Verlag

Ingress-Radixe

Ingress-Radixe

Ingress-Radixe

Wer sich gewundert hat, warum ich keine Ingresshoroskope mehr bespreche und meine geteilten Links zu den entsprechenden Radixen verpasst hat: Der AstroPointer hat die letzten Ingress-Radixe super verfasst, sodass ich davon selbst noch lerne. Für alle Interessenten bitte ich daher, beim AstroPointer zu lesen. Einfach dort in die Suche „Ingress“ eingeben und dann tauchen schon die entsprechenden Beiträge auf.

Hier nur die letzten Beispiele:
Sonneningresse 2025-2028 in den Widder
Ingress von Saturn und Neptun in den Widder 2025
Marsingress in die Jungfrau 2025
Uranusingress in die Zwillinge 2025

Viel Spaß beim Lesen!

Sonneningress Fische 18.02.2025

Sonneningress Fische 18.02.2025

Sonneningress Fische, 18.02.2025, 11:07, Wien (Österreich)

Zwei Kraftlinien

Auffallend an dieser Radix sind gemäß des Zwillings-ACs zwei starke Kraftlinien. Wir sehen die niederreißende, verbrecherische, furchteinflößende Linie und die Linie der Widerstandskämpfer und Lichtarbeiter, die sich gegen die erste Linie wehren (v.a. durch die eingezeichneten Asteroiden aufgezeigt). Im letzten Beitrag zum Vollmond beschrieb ich, dass wir in eine neue Epoche hineinwachsen. Doch bevor diese zur Blüte kommt, muss das Alte erst vergehen. Den dunklen Kräften rennt die Zeit davon und sie wollen mit aller Gewalt ihre Agenda noch durchkriegen.

Mit einer Fische-Sonne, sieht dieser astrologische Monat nicht nach einer neuen Regierung für Österreich aus, sondern eher nach einer Auflösung. Erst wenn die Sonne in den Widder ab 20.03.2025 geht, sehe ich eine neue Regierung. Sollte sie vorher entstehen, wird sie mit Sicherheit von Brüssel fremdgesteuert und ist nicht eigenständig (wie unter einer Widder-Sonne dies der Fall wäre).

Die Fische-Sonne ist eine sehr meditativ spirituelle Kraft, sehr kreativ und hingebungsvoll, eher passiv Frieden bewahrend. Im Trigon zum Skorpion-Mond können die tiefen Gefühle in Gottes Bewusstsein angeschaut werden, was die Wandlung dieser begünstigt.

Der Skorpion-Mond erhält jedoch auch ein Quadrat von Pluto. Emotionale Verstrickungen, aus denen man sich kaum befreien kann, sind das Thema. Es symbolisiert jedoch auch die Bedrohung fremder Andersgläubiger (Pluto im Wassermann im 9.Haus des Glaubens) auf unser Volk (Mond), insbesondere auf unsere Kinder (Mond im 5.Haus).

Der Saturn ermahnt uns seit dem Eintritt in das Zeichen Fische, die Grenzen auf dem Meer und vor Flüchtenden (Fische-Themen) strenger zu überwachen und zu ziehen, sonst drohen sie sich ganz aufzulösen und wir werden „überschwemmt“. So ist es mit dem Fische-Saturn ebenso die Verpflichtung, sich vor Hochwasser zu schützen. Bei mir in der Nähe bauen sie derzeit einen kleinen Damm, wo das Wasser nur mehr durch ein großes Rohr weitergeführt wird und sich so etwas mehr Wasser vor dem Damm sammeln kann, bevor es bei uns im Bach weiterfließt. Ich bin gespannt, wie gut die Idee wirklich durchdacht ist und funktioniert.

Eine gute Zeit für Freundschaften

Eine gute Zeit, um etwas mit Freunden zu unternehmen, zeigt uns die Widder-Venus im 11.Haus ins Sextil zu Jupiter, sowie der Neptun Spitze Haus 11. Man kann gut gemeinsam entspannen und genießt freudig die Zeit zusammen.

 Mars Quadrat Chiron und der angeknaxte Ego-Wille

Mars Quadrat Chiron steht für Entzündungen, aber auch für Sportverletzungen. Der Aspekt war schon im letzten Sonneningressradix aktiv und wir konnten riesen Erkältungswellen beobachten, die offensichtlich noch anhalten werden. Unter Mars Quadrat Chiron lässt man sich ungern belehren und bekämpft mitunter noch seine Ärzte oder Lehrer, selbst wenn sie es gut mit einem meinen. Mit Mars in Krebs richtet sich die Wut eher nach innen, was eben zu Entzündungen führen kann. Ziel wäre es, den Mut zu entwickeln, sich mit seinen Handicaps auseinanderzusetzen und einen Weg zu finden, mit diesen zu leben und trotzdem in die Stärke zu finden, z.B. durch gezieltes Training. Mitunter sind sie mit gewissen Kraftaufwand auch heilbar. Gleichzeitig bildet der Saturn ein Trigon zum Mars, was Ausdauertrainig begünstigt.

Uranus in Haus 12 und die Unruhe beim Meditieren

Wir haben gleich zwei Planeten in Haus 12: Jupiter und Uranus. Jupiter kann einen beim Meditieren wichtige Erkenntnisse offenbaren und Uranus geniale Ideen. Jedoch bringt dieser Uranus in Haus 12 auch unruhige Nächte und es fällt schwerer beim Meditieren in die Ruhe zu finden. Vielleicht gibt es in einem noch etwas, was sich gegen den Weg auflehnt. Persönliche Freiheit muss zum Gunsten eines größeren Ganzes geopfert werden und das Ego wehrt sich aber noch dagegen. Mit Jupiter gleichzeitig in Haus 12 werden die Gründe für die Unruhe schon offenbart werden. Generell macht die Fische-Sonne eher friedliebend und ruhig, weswegen die Unruhe kein Dauerzustand sein sollte. Das Quadrat zwischen Sonne und Uranus ist am Abklingen.

(veröffentlicht am 18.02.2025, 11:56, AT)